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Die Magie der Hoffnung

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Amelie ist eine junge Magierin - und eine Mutter. Sie ist dazu bestimmt, Hoffnung in die kalte Welt zu bringen - um ihren Sohn und sich zu retten, denn die Familie einer anderen Magierin ist in Gefahr. Ein Fluch liegt auf der Familie der geheimnisvollen Magierin. Und diesen Fluch kann sie nur brechen, wenn sie Amelie tötet und die Hoffnung in ihr zerstört.

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Das Hexenfest
Überall knallte es. Ein Feuerwerk erleuchtete die dunkle Nacht in bunten Farben. Rot, orange, gelb, blau und lila. Mehrere normalaussehende Menschen standen eng aneinander gedrängt um eine Holzbühne mit einem leerstehenden Rednerpult herum. Markus, ein junger Mann mit blonden Haaren und blauen Augen drängte sich durch die Menge und hielt eine Kamera auf den Pult gerichtet. Schwarzer Nebel tauchte auf der Bühne auf und das Feuerwerk war verschwunden. Der schwarze Nebel flog auf eine circa 30 jährige Frau im Publikum zu. Diese Frau hatte schwarze Haare und eine grüne Strähne. Sie war die einzige, die einen roten Umhang trug. Markus ließ die Kamera fallen und drehte sich, genau wie die anderen im Publikum, zu ihr um. Sie machte eine magische Geste mit einer Hand und wehrte den Nebel mit einem nonverbalen Zauber ab. Ihr Begleiter, ein junger Mann mit braunen Haaren und braunen Augen holte seinen roten Zauberstab hervor und zielte auf den Nebel. „Verschwinde", sagte er leise. Er nahm die Frau in die Arme. Tränen stiegen ihr in die Augen. „Amelie, ich habe dir gesagt, dass es keine gute Idee ist, hier her zu kommen." Die Frau schaute dem Mann in seine Augen. „Mila wird nicht glücklich, wenn ich diese Frau nicht aufhalte. Sie hat Enya umgebracht. Sie hat Mila ihre Frau genommen, ihre Hoffnung, aber sie wird uns nicht die Hoffnung nehmen, Sam. Ich bin ihr schuldig, dass ich diese Frau stoppe." Sam drückte sie enger an sich. „Nicht jetzt, Amelie. Ok? Später. Später. Du brauchst Zeit zum nachdenken, denn du weißt ganz genau, dass das nicht richtig ist. Rache ist nie richtig." Der Nebel flog auf die Bühne zurück und verwandelte sich langsam in eine Frau mittleren Alters mit einem braunen Umhang. Auf ihrem Kopf trug sie eine Kapuze. Sie trat mit langsamen Schritten zum Rednerpult hervor. „Bald ist es soweit. Bald werden wir wieder diejenigen in die Arme nehmen können, die wir einst so liebten. Wir werden den Fluch brechen, der über unsere Familien liegt. Und die Welt wird ein weiterer hoffnungsloser Ort für diese Magier werden. Niemand wird es mehr wagen, unseresgleichen auch nur einen Schritt zu nahe zu kommen. Denn bald wird die Hoffnung ihr Ende finden." Sie machte eine Bewegung mit ihrer linken Hand und ein blauer Zauberstab erschien in der Luft. Markus wusste nicht warum, aber er drängte sich nach hinten. Er musste zu der Frau mit der grünen Strähne gehen. In ihm wurde ein unverdränglicher Beschützerinstinkt wach. Die Frau machte eine kreisförmige Bewegung mit dem Zauberstab und zwei blaue Wesen erschienen sitzend neben ihr. Sie waren Drachenartig und hatten silberne Stacheln am Ende des Schwanzes. Amelie holte einen grünroten Zauberstab aus ihrer Jackentasche hervor und richtete ihn auf eines der Drachen. Der Drache schlug wild mit den Flügeln und stieß einen kreischenden Schrei aus. Dann flog er in die Lüfte und auf Amelie zu. Der Drache hat erkannt, dass Amelie ihn angreifen wollte. Sam packte ihren Arm und teleportierte sich mit ihr davon. Das Publikum wandte sich zu der Frau am Pult. „Stimmt das? Werden wir unsere Familien wiedersehen? " Sie schlug ihre Kapuze zurück. Es kamen ihre roten Augen zum Vorschein, die bedrohlich in der Dunkelheit leuchteten. Sie hatte braune, lange, gewellte Haare. „Es stimmt", sagte sie. In ihrer Stimme konnte man die Vorfreude deutlich hören. „Ihr werdet eure Familien wiedersehen, sobald das Herz dieser Frau aufgehört hat zu schlagen." Sie hob ihren Zauberstab in die Luft und rief mit lauter Stimme „Komm zu mir, Enya. " Grüne Blitze leuchteten und ein schwarzer Löwe mit langen, weißen Flügeln kam von hinten durch die Menge geflogen. Er landete mit einem lauten Knall auf der Bühne. Auf seinem Rücken lag eine junge Frau mit langen, schwarzen Haaren. Sie hatte einen geflochtenen Zopf und trug ein blaues Kleid. Blaue leuchtende Seile hielten sie auf dem Rücken des Löwen. Es war schon lange her, als Markus jemand so schönes wie sie gesehen hat. Sie hatte ihre Augen geschlossen und sah friedlich aus. Als würde sie schlafen. „Wenn diese Frau stirbt, werden eure Familien leben. " Die Hexen holten ihre Zauberstäbe hervor und zauberten sich ihre schwarzen Umhänge an. Sie zogen sich die Kapuzen auf ihre Köpfe, sodass man ihre Gesichter kaum erkennen konnte. Markus hatte furchtbare Angst. Er kam in die Welt der Hexen, um zu beweisen, dass Hexen auch nett sein könnten. In seiner Welt - der Welt der Magier- erzählte man sich nur schlechtes über die Hexen. Man sagte, dass Hexen böse wären-, die Feinde der Magier und Menschen. Und jetzt wusste er, dass sie recht hatten. „Stop", schrie er. Die Frau mit den roten Augen ignorierte ihn. Sie ging auf den Löwen zu, der seinen Kopf senkte. Sie streichelte ihn am Kopf mit den Worten „Ich danke dir, mein lieber. " Sie drehte sich noch einmal zu der Hexenmenge. Mit dem Zauberstab durchtrennte sie die Seile. Dann nahm sie die Frau von dem Löwen. Sie trug sie auf den Armen und legte sie in die Mitte der Bühne. Markus konnte sehen, wie sich der Brustkorb der Frau mit dem Zopf langsam hebte und senkte. Sie lebte also noch. Die Hexen streckten ihren Hals, um besser erkennen zu können, was vor sich ging. „Stop", schrie Markus nochmal. Er fühlte sich hilflos. Er wusste nicht, ob er kämpfen sollte. Hätte er gegen so viele Hexen eine Chance? Was würden sie mit ihm machen, wenn er verlieren würde? Ihn foltern? Ihn töten? Die Frau mit den roten Augen beugte sich über die Schlafende. „Leb wohl, Enya. Du warst wohl doch nicht so stark, wie du dachtest. " Sie richtete ihren Zauberstab auf ihr Herz und rief „Stoppe ihr Herz. " Innerhalb weniger Sekunden wurde Enya nach oben geworfen und landete mit einem lauten Knall an der selben Stelle wieder auf dem Boden. Ein weißer Nebel tauchte neben ihr auf. Es stürmte eine Gruppe Magier mit langen, lilanen Gewändern auf die Bühne. Sie richteten ihre Hände auf die Frau, die Enya getötet hat. Sie schlossen ihre Augen und lilane Seile fesselten die Frau. „Wer auch immer Sie sind. Sie sind verhaftet. " Die Frau verneigte sich so gut sie konnte, was mit den Fesseln schwierig war. „Natürlich, meine Damen und Herren. " Dann verwandelte sie sich in den schwarzen Nebel, ließ die Seile auf den Boden fallen und flog nach oben in die dunkle Nacht. Schon nach kurzer Zeit war sie nicht mehr zu sehen. Die Hexen neben ihm verschwanden auch alle nacheinander. Der letzte Hexer, der übrig blieb- ein Junge mit blonden Haaren und einem grauen Mantel-, richtete den silbernen Zauberstab mit einem goldenen beflügelten Löwen auf Enya, rief „verschwinde" und verschwand mit ihr. Nur noch Markus blieb übrig. Er ging auf seine Freunde zu und verneigte sich kurz. „Mach dir keine Sorgen ", rief ein Mann mit einer tiefen Stimme. Er war noch jung, hatte schwarze Haare und braune Augen. „Wir werden sie finden und zur Rechenschaft ziehen. " Markus war verwirrt. Was war gerade passiert? „Ich dachte, hier sei ein Hexenseenachtsfest. Aber das... " Er wusste nicht so richtig, was er sagen sollte. „Das war kein Fest. Mord... Eine Frau,... Sie wurde umgebracht. " Der Magier legte die Hand auf Markus' Schulter. „Komm mit in unsere Welt. Die Hexenwelt ist nichts für dich. " Markus schaute zu den anderen Magiern, die ihn tröstend anlächelten. Er schüttelte den Kopf. „Nein, ich will nicht zurück. Ich muss noch beweisen, dass es nette Hexen gibt. Und außerdem mag ich es hier." Der schwarzhaarige nahm die Hand von seiner Schulter und schaute ihm in die Augen. Sein Blick war ernst. „So leid es mir tut, aber Hexen werden sich nie ändern. Sie werden immer eine Gefahr für uns bleiben, Markus. Solange niemand diese Frau aufhält, werden wir nicht sicher sein." Die Magier verschwanden in dem weißen Nebel und Markus blieb alleine zurück.

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