32 Yulia Die nächsten Tage vergehen in einem Nebel aus Fieber und Schmerzen. Meine Knochen tun weh, und mein Hals fühlt sich an, als hätte ich einen Feuerball verschluckt. Selbst meine Haarwurzeln schmerzen, und die Hitze des Fiebers frisst mich von innen heraus auf. Die Krankheit beraubt mich meiner letzten Energiereserven und lässt mich schwach und zitternd zurück, so dass ich bei den einfachsten Dingen – wie ins Badezimmer zu gehen und zu duschen – auf Lucas’ Hilfe angewiesen bin. Ich schlafe gefühlte zwanzig Stunden pro Tag, und wenn Lucas mir nicht in regelmäßigen Abständen Wasser, Tee und Suppe einflößen würde, würde ich noch mehr schlafen. Aber er weckt mich immer wieder auf, um mir mit einem Teelöffel verschiedene Flüssigkeiten einzuflößen, und ich bin zu ausgelaugt, um mich sei

