Das Fieber dauert weitere drei Tage an und steigt und sinkt dabei unvorhersehbar. Jedes Mal, wenn ich aufwache und mich fühle, als würde ich sterben, sitzt Lucas an meiner Seite und wartet darauf, mir Flüssigkeiten einzuflößen, mir ein nasses Handtuch auf die Stirn zu legen oder mich ins Badezimmer zu tragen. »Bist du sicher, dass du keine Krankenpflegerausbildung hast?«, scherze ich schwach, als er mich in mein Bett zurücklegt, nachdem er die Laken gewechselt und meine Kissen aufgeschüttelt hat. »Du bist nämlich wirklich gut darin.« Lucas lächelt und deckt mich zu. »Vielleicht versuche ich es damit, falls dieser Job mit Esguerra nicht funktioniert.« Ich schaffe es, leicht zurückzulächeln, und dann bin ich schon wieder weg, da ich zu schwach bin, um mich länger wachzuhalten. In dieser

