Zu meiner Erleichterung wacht Yulia am nächsten Morgen ohne Anzeichen eines Rückfalls auf. Ich bin bereits in der Küche und bereite das Frühstück zu, als sie zu mir kommt. Sie hat sich Shorts und ein T-Shirt angezogen, ihre Haare sind gekämmt und ihre Augen sind leuchtend und wach. »Hallo«, sagt sie leise und bleibt im Türrahmen stehen. Eine leichte Röte überzieht ihre Wangen, als sie mich anschaut. »Bleibst du heute wieder zu Hause?« »Nur ein wenig«, antworte ich und lächele sie an. »Wie fühlst du dich?« »Mir geht es gut.« Sie erwidert mein Lächeln zaghaft. »Ich bin nur ein wenig hungrig.« »Gut. Das Omelett ist fast fertig.« »Kann ich dir helfen?«, fragt sie und kommt zum Herd. »Ich kann –« »Danke, aber ich habe alles im Griff.« Ich scheuche sie mit einer Handbewegung weg. »Wenn du

