16 Sara Eine Woche ohne Peter. Es fühlt sich unwirklich an, wie ein Traum, aus dem ich darauf warte, aufzuwachen. Oder vielleicht ist es die Tatsache, dass ich nicht richtig schlafe, die meinen Tagen diese seltsame, traumartige Qualität verleiht. In gewisser Weise ist es, als ob ich eine Zeitmaschine betreten hätte – ich bin in einem Krankenhaus und warte darauf, dass sich ein geliebter Mensch von einem lähmenden Autounfall erholt. Nur war damals der Patient George, und er hat es nie aus dem Koma geschafft. Die Prognose meiner Mutter ist viel besser. Die Ärzte haben sie gut zusammengeflickt, und ihre Wunden haben sich nicht entzündet. Sie ist mit all den Gipsverbänden immer noch ruhiggestellt, und sie wird ihren linken Arm vielleicht nie wieder voll nutzen können – zu viele Nerven und

