Kapitel 6-1

2007 Palavras

6 CHLOE Meine Augen springen auf, als ich mit einem Keuchen aufwache. Mein Herz rast, und mein Krankenhauskittel ist schweißgetränkt. Nur die pochenden Schmerzen in meinem Arm und meinem ganzen Körper halten mich davon ab, mich reflexartig aufzusetzen. Stattdessen zwinge ich mich dazu, stillzuliegen und den atemberaubenden Blick auf die Sonne zu genießen, die hinter den fernen Berggipfeln außerhalb meines bodentiefen Fensters untergeht. Langsam beginne ich, mich zu beruhigen. Ein Alptraum. Es war nur ein weiterer Alptraum. Im Gegensatz zu den lebhaften Träumen im Stil eines Horrorfilms, die mich seit Moms Tod quälen, war dieser Traum eher ein Durcheinander von Bildern und Eindrücken. Das Zischen einer Kugel, die an meinem Ohr vorbeifliegt, Äste, die mich im Gesicht treffen, als ich v

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