»Ja, okay.« Ich versuche, nicht vor Verlegenheit zusammenzuzucken, als er sich mir nähert, ganz sauber, elegant gekleidet und umwerfend gutaussehend. Im Vergleich dazu bin ich in einem Krankenhauskittel, den ich während des Alptraums durchgeschwitzt habe, und sehe aus – und rieche wahrscheinlich auch so – als hätte ich seit Wochen nicht mehr geduscht. Ich muss wieder sehnsüchtig zur Dusche schauen, denn Nikolai fragt: »Möchtest du ein Bad nehmen?« Ein Bad? Das klingt sogar noch himmlischer als eine Dusche. Allein der Gedanke, meine blauen Flecken und schmerzenden Muskeln in heißes Wasser zu tauchen, lässt mich beinahe laut aufstöhnen. Nikolai liest die Antwort in meinem Gesicht. »Ich bereite es für dich vor, während du isst«, sagt er lächelnd und hebt mich hoch, um mich zurück zum Bett

