Das Heulen des Wolfes hallte in meiner Brust wider wie ein erschütternder Herzschlag, kalt und drängend. Islas Finger zitterten in meinen, ihr Körper eng an mich gepresst, als könnte ich sie vor dem Kommenden beschützen. Doch kein Schild konnte den Sturm aufhalten, der sich zusammenbraute – eine uralte Macht, älter als der Wald selbst. Ich schluckte schwer, mein Atem ging stoßweise. „Isla … bleib bei mir. Lass dich nicht von der Angst überwältigen.“ Ihre Augen – wild, grimmig und schimmernd von unvergossenen Tränen – fixierten meine. „Ich habe keine Angst“, flüsterte sie, doch ihre Stimme brach. „Nicht, solange du hier bist.“ Ihre Worte waren ein Rettungsanker in der Dunkelheit. Ich umklammerte sie fester, wollte jeden Zweifel und jeden Schatten mit der Hitze zwischen uns verbrennen. Di

