Die Worte hingen schwer und scharf wie zerbrochenes Glas in der Luft – *Er kommt*. Islas Stimme hallte durch das Tal und vibrierte in mir wie eine Warnung und ein Gebet zugleich. Ich spürte, wie sie an mir zitterte, ihr Atem ging schnell und flach, doch ihre Augen – diese wilden, unnachgiebigen Augen – waren auf den dunklen Horizont gerichtet, wo Schatten tanzten und sich drehten. Ich umklammerte sie fester, versuchte ihr die Kraft zu geben, die ich selbst nicht spürte. Mein Herz war ein Sturm, wild und ungestüm, der gegen die Stille ankämpfte, die ihren Worten folgte. *Er kommt.* Die Schwere dieser drei Worte lastete schwer auf mir, schwerer als jede Klinge. „Kael“, flüsterte Isla mit zitternder Stimme, „ich weiß nicht, ob ich bereit bin.“ Ihr Geständnis traf mich wie ein Schlag. Ich s

