Gebrochen und gefesselt-1b

713 Words

Die Tür knarrend hinter Isla ins Schloss. Ich stand allein auf der Lichtung. Der Nebel hatte sich nicht gelichtet. Im Gegenteil, er wurde dichter – wie Rauch, der sich tief über die Erde ausbreitete. Mein Atem war in der Luft zu sehen, obwohl die Kälte nicht stärker geworden war. Etwas Unnatürliches klebte am Boden und schlang sich um meine Stiefel, als wollte es mich in die Tiefe ziehen. Ich kauerte mich neben die Kiefer, wo der Junge aufgetaucht war. Keine Spuren. Keine Duftspur. Er war nicht hierher gekommen. Er war *platziert* worden. Benutzt. Und was auch immer ihn geschickt hatte, beobachtete mich immer noch. Ich hob langsam den Kopf und suchte die Baumreihe ab. Etwas bewegte sich hinter den Stämmen. Nicht genug, um es zu sehen – nur genug, um es *zu fühlen*. „Komm schon“,

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