Der finale Krieg-1e

771 Words

Die Nacht umfing uns wie ein geflüstertes Geheimnis, erfüllt von Gefahr und einer elektrisierenden Spannung zwischen uns. Islas Atem stockte, als meine Finger die Konturen ihres weichen, zitternden Kiefers nachzeichneten. Ihre weit aufgerissenen, dunklen Augen spiegelten mehr als nur Angst wider – sie spiegelten Sehnsucht, Verwirrung, etwas Unverfälschtes. „Du solltest nicht hier sein“, sagte sie leise, kaum hörbar. Ich zog sie näher an mich heran, mein Herz hämmerte wie eine Kriegstrommel. „Du auch nicht.“ Ihre Haut war warm unter meiner Handfläche, ihr Körper angespannt, aber sich mir zuneigend, hungrig nach dem Einen, das wir beide zu verbergen suchten – Verbundenheit. Jeder Streit, jede geflüsterte Drohung, jedes geteilte und gehütete Geheimnis hatte dieses zerbrechliche Band zwisch

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