Wolfsbane-1a

773 Words

Als Theo aufwacht, starre ich an die Decke, gefangen in meinem unruhigen Schlaf, mit nur kurzen Momenten des Nickerchens zwischendurch. Draußen ist es dunkel – so früh am Morgen, dass manche es noch gar nicht als Morgen bezeichnen –, aber Theo muss so schnell wie möglich nach Silva und zurück wollen. Er rührt sich neben mir, sieht über mich hinweg und merkt, dass ich wach bin. „Habe ich dich geweckt?“, fragt er. „Nein. Ich kann nicht schlafen.“ Er seufzt und schaltet seine Lampe an. Gedämpftes Licht wärmt den Raum, lässt Schrank und Badezimmer im Dunkeln. Die Schlafzimmertüren sind geschlossen, obwohl stundenlang niemand hier sein wird. Ich drehe mich zu ihm um. „Was bedeutet ein Krieg der Alliierten? Corbin klang gestern Abend besorgt.“ „Alles wird größer.“ Theo le

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