Die Stille, die ihren Worten folgte, war lauter als jedes Gebrüll. Isla sagte nichts. Ich auch nicht. Wir standen einfach nur da, erstarrt in diesem fragilen Zustand zwischen Mut und Zusammenbruch, während die Augen des Wesens wie zwei brennende Fackeln im Nebel glühten. Mein Puls hämmerte in meinen Ohren, aber ich rührte mich nicht. Ich konnte nicht – nicht, solange sie hinter mir stand, ihr Herzschlag ruhig an meinem Rücken, mir Halt gab. Das war wichtiger als Angst. „Ich werde sie dir nicht geben“, sagte ich erneut, meine Stimme leise, aber bestimmt. Das Schattenwesen neigte langsam und neugierig den Kopf, als amüsierte es sich über meinen Trotz. Ich spürte seinen Hunger – nicht nach Fleisch, sondern nach dem, was in Isla pulsierte. Etwas Uraltes. Etwas, das selbst ich noch nicht ga

