Der Wind war heute Nacht kälter. Nicht schneidend … einfach hohl. Als wäre ihm etwas genommen worden – als trauerte er mit uns. Ich stand am Rand dessen, was einst der Große Kreis gewesen war. Die Feuerstelle, an der sich das Rudel einst versammelt hatte, war nun nichts als Asche und zerbrochene Steine. Erinnerungen klammerten sich wie Geister an die Ruinen und flüsterten von besseren Zeiten. Von Lachen. Von Brüdern, die nicht mehr an meiner Seite waren. Ich presste die Zähne zusammen und atmete schwer gegen die Last auf meiner Brust an. „Ich vermisse sie auch“, sagte Isla hinter mir, ihre Stimme ein leises Zittern im Wind. Ich drehte mich leicht um. Ihr Haar war vom Fluss feucht. Sie trug einen langen schwarzen Mantel, der hinter ihr wie Flügel flatterte. Silbernes Licht küsste ihre W

