Die Wahrheit des Omegas-1b

692 Words

Das Feuer knisterte noch, doch ich spürte seine Wärme nicht mehr. Ich saß auf dem Waldboden, meine Hände mit Garins Blut befleckt, und starrte in die Erde, als ob sie Rechenschaft ablegen müsste für das, was sie gerade verschlungen hatte. Die anderen hielten Abstand. Niemand sprach. Niemand wagte es. Denn etwas Heiliges war gerade zerbrochen – und wir alle spürten es. Kael trat neben mich. Er berührte mich nicht, noch nicht. Vielleicht wusste er, dass ich sonst völlig zerbrechen würde. „Er glaubte an etwas“, flüsterte ich. Meine Stimme war rau. „Er hatte *nichts*, und doch trug er dieses Geheimnis mit sich … für *uns*.“ „Er war mutig“, sagte Kael sanft. Ich drehte mich zu ihm um, und im Feuerschein sah ich, wie sehr er sich verändert hatte – die Spuren des Krieges in seinem Gesicht, d

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