Der kalte Wind drang durch die Ritzen der Hüttenwände und trug ein Flüstern mit sich, das mir bis in die Knochen zu kriechen schien. Ich konnte es spüren – die Last von etwas Uraltem, das auf uns lastete und sich in die Stille zwischen Isla und mir einwob. Ihre Hand umklammerte meine fester, ihre Finger zitterten leicht. Ich sah sie an – ihre silbernen Augen weit aufgerissen und im Mondlicht schimmernd – und mir wurde vielleicht zum ersten Mal bewusst, dass sie genauso verängstigt war wie ich. Nicht vor mir, nicht vor dem Rudel, nicht vor dem Krieg, in dem wir beide gefangen waren. Sondern vor dem, was aus uns wurde. Vor dem, was uns bevorstand. Ich wollte etwas Kraftvolles sagen, etwas, das diese Angst lindern würde. Aber die Wahrheit war, ich fand keine Worte. Ich spürte nur dieses roh

