Islas Berührung verweilte länger als zuvor. Ihre Finger zeichneten langsame Kreise auf meiner Haut und entfachten ein Feuer in mir, das ich lange nicht mehr gespürt hatte. Die Luft zwischen uns wurde dichter, erfüllt von etwas Rohem und Gefährlichem – etwas, das mich gleichermaßen erschreckte und faszinierte. Ihr Atem streifte meinen Nacken, warm und gleichmäßig, und jagte mir einen Schauer über den Rücken. Ich schloss die Augen, lehnte mich an sie, verzweifelt bemüht, das Chaos draußen zu vergessen. Für einen Moment zählte nichts anderes als die Art, wie sich ihr Körper an meinen schmiegte, die Zartheit ihrer Lippen, die meine Haut kaum berührten. „Kael“, flüsterte sie, ihre Stimme zitterte vor Sehnsucht und etwas Tieferem – vielleicht Angst? „Ich will dich nicht verlieren.“ Ihre Worte

