Das Feuer brannte nur noch schwach, sein flackerndes Licht warf lange Schatten über die Lichtung. Ich saß allein da und fuhr mit den Fingern über den abgenutzten Rand von Islas Anhänger – dem, den sie in jener Nacht zurückgelassen hatte. Das Metall war warm, als ob es noch immer ihre Wärme, ihren Puls, ihren Atem in sich trug. Ich vermisste sie. Verdammt, ich vermisste sie unendlich. Meine Brust fühlte sich hohl an. Nicht leer – sondern erfüllt von dem Schmerz, der entsteht, wenn man zu viel in sich trägt. Zu viel Liebe. Zu viel Schmerz. Zu viel Angst, dass ich ihr Lachen nie wieder hören oder das wilde Leuchten in ihren Augen sehen würde, wenn sie mich herausforderte. Die Erinnerung an ihre Stimme verfolgte mich noch immer – sanft, fern, aber durchzogen von etwas, das ihr nicht gehörte

