Selenas Atem stockte, als die Spannung im Raum zunahm. Adrian stand aufrecht und bedrohlich da, sein Blick fest auf Nathan gerichtet, der ruhig blieb, ein selbstgefälliges Grinsen im Gesicht. „Adrian, ich –“, begann Selena, doch er unterbrach sie mit einem scharfen Blick. „Bleib zurück“, befahl Adrian, sein Tonfall ließ keinen Raum für Widerspruch. Er ließ Nathan nicht aus den Augen, als er vortrat. „Was zum Teufel denkst du dir da vor, Nathan? Kommst du hierher und schleichst dich in mein Haus?“ Nathan zuckte die Achseln und lehnte sich lässig an das Balkongeländer. „Entspann dich, Cousin. Ich habe mich nur kurz mit Selena unterhalten. Sie hat es verdient, die Wahrheit zu erfahren, findest du nicht?“ Adrian ballte die Fäuste, seine Knöchel wurden weiß. „Du hast nicht zu entscheiden, w

