Selena blinzelte, ihr Herz hämmerte in ihrer Brust. Adrians Worte hingen in der Luft, scharf und kalt, durchdrangen den Lärm des Ballsaals hinter ihnen. „Was?“, fragte sie, kaum mehr als ein Flüstern. Adrians Hand verharrte einen Moment, bevor er sie mit undurchschaubarem Gesichtsausdruck zurückzog. „Du weißt, was ich meine“, sagte er leise und beherrscht. „Du hast mich betrogen.“ Selena trat zurück, die Last seiner Anschuldigung lastete schwer auf ihr. „Adrian, ich habe nicht –“ Er hob die Hand und hielt sie zurück. „Ich habe gesehen, wie du heute Abend mit Nathan umgegangen bist. Lachend, lächelnd, seinen Arm berührt, als wäre nichts. Hast du eine Ahnung, wie sich das angefühlt hat?“ Sie runzelte die Stirn, Verwirrung mischte sich mit Wut. „Er war nett, weil du nicht da warst“, gab

