Adrians Gesicht verfinsterte sich, und er warf Selena einen letzten Blick zu, bevor er sich abwandte. „Kümmere dich um sie“, befahl er der Magd, die an der Tür stand. „Und sorg dafür, dass sie isst. Zwing sie notfalls dazu.“ **Augenblicke später** Selenas Augenlider flatterten auf, und sie fand sich in einem schwach beleuchteten Raum wieder. Ihr Körper fühlte sich schwer an, ihr Kopf pochte dumpf, als sie versuchte, sich aufzusetzen. Ein scharfer Zug an ihrem Arm ließ sie innehalten. Als sie hinunterblickte, sah sie einen dünnen Schlauch, der an ihrem Handgelenk befestigt war und zu einem Tropfgerät neben dem Bett führte. „Was...?“ murmelte sie, verwirrt und benommen. Instinktiv griff ihre freie Hand nach der Nadel. „Das würde ich an deiner Stelle lieber lassen“, erklang eine tiefe, v

