Adrian stand plötzlich auf, sein Stuhl kratzte laut über den Krankenhausboden. Selena blinzelte verwirrt und streckte instinktiv die Hand nach ihm aus. Er sah sie nicht an, hielt nicht einmal inne. Er stand einfach vom Bett auf, richtete sich auf und ging wortlos zur Tür. „Adrian?“, rief Selena schwach, kaum ein Flüstern, während sie sich mühsam aufrichtete. Ihr Körper schmerzte noch immer von der Verletzung, doch ihr Herz schmerzte noch mehr, als sie ihn weggehen sah. „Wo gehst du hin?“, fragte sie mit zitternder Stimme. Er blieb an der Tür stehen, ihr immer noch den Rücken zugewandt. „Bin bald zurück“, sagte er, ausdruckslos und emotionslos. Ohne sie anzusehen, öffnete er die Tür und trat aus dem Zimmer. Die Tür schloss sich hinter ihm, und die Stille im Zimmer schien lauter zu werden

