Selena saß am großen Fenster in ihrem Zimmer, ihre Gedanken wirbelten. Sie lehnte die Stirn an die Scheibe und versuchte, ihre Gefühle zu ordnen. Adrian hatte nach dem Abendessen kaum mit ihr gesprochen. Sein kaltes Verhalten beunruhigte sie. Nathans Worte von der Terrasse hallten in ihrem Kopf wider. Du gehörst nicht in diese Welt ... Du verdienst etwas Besseres. Aber was bedeutete „besser“ überhaupt? Selena war sich nicht mehr sicher. Unten stand Adrian im Arbeitszimmer und starrte in den Garten. Seine scharfen grauen Augen suchten den Horizont ab, obwohl seine Gedanken meilenweit entfernt waren. Matteo trat ein und schloss die Tür hinter sich. „Sie ist immer noch still“, sagte Matteo und verschränkte die Arme. „Habe kaum gefrühstückt.“ Adrian drehte sich nicht um. „Ich weiß.“ Matt

