Selenas Atem war warm an seinem Hals, ihr Körper zitterte noch immer in seinen Armen. Adrian ließ nicht los. Er konnte nicht. Er hatte Stunden, Tage damit verbracht, die Stadt für sie zu zerstören, für sie zu töten. Doch all das spielte keine Rolle, solange sie noch immer in dem Albtraum gefangen war, den Cassio hinterlassen hatte. Sie bewegte sich leicht, ihre Finger noch immer in seinem Hemd vergraben, ihr Atem unregelmäßig. Er spürte es – ihr Zögern, ihren Kampf, den Krieg, der in ihr tobte. Und dann bewegte sie sich. Langsam hob sie den Kopf, ihr Gesicht nur Zentimeter von seinem entfernt. Ihre Lippen öffneten sich leicht, ihr Atem strich über seine Haut. Ihre Augen, dunkel und undurchschaubar, hefteten sich auf seine. „Selena …“ Seine Stimme war heiser, unsicher. Ihre Finger glit

