Kapitel 34.

978 Words

Als sie endlich nach Hause kamen, stürmte Adrian in sein Arbeitszimmer und schlug die Tür hinter sich zu. Selena zögerte draußen und überlegte, ob sie ihm folgen sollte. Sie hasste es, wie Nathan ihm auf die Nerven gegangen war, aber noch mehr hasste sie es, wie machtlos sie sich in dieser Situation fühlte. Ihre Absätze klapperten leise auf dem Holzboden, als sie vor der Tür stand, ihre Hand schwebte über der Türklinke. Sie ballte die Fäuste. Sie hatte Adrian zu lange alles zwischen ihnen diktieren lassen. Heute Abend brauchte sie Antworten – keine Halbwahrheiten mehr, keine Ausflüchte mehr. Sie stieß die Tür auf und sah ihn am Fenster stehen, mit dem Rücken zu ihr, seine Silhouette im Licht der Stadt. Seine breiten Schultern waren angespannt, und seine Hände waren in den Taschen vergrab

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