Kapitel 115 Ethans Sicht Das Erste, was ich hörte, war mein eigener Atem. Er dröhnte mir in den Ohren, zu schnell. Als ob meine Brust sich nicht entscheiden konnte, ob sie weiteratmen oder ganz aufhören sollte. Maurice lag regungslos vor mir auf dem Bett. Weiße Laken, blasse Haut, dunkle Verbände eng um ihre Seite gewickelt. Am Rand des Stoffes war bereits Blut getrocknet, nicht genug, um mich zu beruhigen, nicht genug, um mir zu erklären, wie knapp ich dem Verlust entronnen war. Ich stand einen langen Moment da, bevor mir auffiel, dass ich noch meine Jacke trug. Meine Hände waren rot gefärbt. Meine Knöchel schmerzten, weil ich zwei Angreifer niedergeschlagen hatte, um zu ihr zu gelangen. James bewegte sich mit geübter Geschwindigkeit im Zimmer. Er sprach ruhig, aber ich sah die Ansp

