Kapitel 96 Maurices Sicht Die Stille im Raum war erdrückend. Ethan saß neben mir, sagte nichts, doch seine Anwesenheit war überwältigend. Es war fast so, als ob die Last all dessen, das Chaos und die Angst, wie eine dunkle Wolke zwischen uns hing. Ich konnte nicht sagen, ob es seine Intensität oder meine eigene Unsicherheit war, die die Luft so schwer machte. Ich starrte geradeaus, wollte ihm noch nicht in die Augen sehen. Ich konnte ihn nicht ansehen, ohne die Anziehungskraft, den Druck all dessen zu spüren, was ich durchgemacht hatte. Die Verbindung, der ich aus dem Weg gegangen war. Die unbestreitbare Realität, die seit der Nacht unseres Kusses nur noch stärker geworden war. „Du erzählst mir immer noch nicht alles“, durchbrach Ethans Stimme die Stille. Sein Tonfall war sanft, aber v

