Kapitel 79 Ethans Sicht Ich wartete noch lange vor dem Herrenhaus, nachdem die Nacht den Himmel verschluckt hatte. Die Tore waren still, und die Wachen hielten Abstand und taten so, als bemerkten sie nicht, wie ihr Alpha stundenlang wie ein Stein gemeißelt an einem Fleck stand. Der Kies unter meinen Stiefeln fühlte sich kalt an, aber das war mir egal. Nichts zählte außer der Straße vor mir. Sie rannte. Das Bild von Maurice, wie sie sich von mir abwandte, spielte sich immer wieder in meinem Kopf ab. Der Schock in ihren Augen. Die Angst, wie ihre Hände zitterten, als sie zurückwich, als wäre ich ihr gefährlich geworden. So etwas hatte ich noch nie gefühlt. Mein Wolf lief unruhig und wütend in mir auf und ab. Er wollte ihr nachgehen. Er wollte sie zurückzerren und Antworten fordern. Ic

