Kapitel72

1257 Words

Kapitel 72 Ethans Sicht Maurice war still, es war zu still. Ich saß neben ihr auf der Bettkante und beobachtete, wie sich ihr Brustkorb langsam hob und senkte. Der Raum roch schwach nach Desinfektionsmittel und Blut, aber der Geruch war wahrnehmbar. Meine Hände waren ruhig, als ich das getrocknete Blut von ihrem Arm wischte, doch innerlich lief mein Wolf unruhig auf und ab. Sie wäre beinahe gestorben. Ich drückte sanft ein sauberes Tuch auf die Wunde nahe ihrer Rippen. Sie zischte leise, wachte aber nicht auf. Ihr Gesicht verzog sich kurz, dann entspannte es sich wieder. Sie war erschöpft, ihr Körper zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage über seine Grenzen hinaus belastet. „Ich hätte dich nie allein gehen lassen sollen“, flüsterte ich. Sie hörte mich nicht. Ich wickelte den Verban

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