Kapitel74

1398 Words

Kapitel 74 Ethans Sicht Der Raum war kalt. Das fiel mir als Erstes auf, als ich dem Tisch gegenüberstand und meine Hände flach auf die Metalloberfläche presste. Die Wände waren aus dickem Beton, gebaut, um Schall und Gerüche abzuschirmen. Keine Fenster, nur eine Tür, zwei Wachen davor. Der Söldner saß mir gegenüber. Seine Handgelenke waren an den Stuhl gefesselt, sein Gesicht war voller Blutergüsse, ein Auge zugeschwollen, getrocknetes Blut in seinem Mundwinkel. Er sah müde aus, nicht ängstlich, einfach nur müde. Das schürte meine Wut. Ryan stand neben mir, die Arme verschränkt, und beobachtete mich schweigend. Er unterbrach mich nicht; er wusste, dass dies meine Angelegenheit war. Ich richtete mich langsam auf und sah dem Mann direkt in die Augen. „Sag deinen Namen“, sagte ich.

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