Kapital10

1216 Words

Kapitel 10 Maurices Sicht Ich lag auf dem Rücken und starrte an die Decke. Der Raum war still, bis auf das leise Piepen eines der Geräte neben mir. Die Laken fühlten sich sauber, warm und seltsam an. Alles fühlte sich seltsam an. Mein Körper schmerzte noch immer an verschiedenen Stellen, aber der Schmerz war nicht das Schlimmste. Das Schlimmste war die Stille, denn in der Stille drängte sich die Wahrheit gegen mich, bis ich kaum noch atmen konnte. Ich hatte gelogen. Ich hatte Alpha dazu gebracht, Ethan in die Augen zu sehen und ihm gesagt, ich könne mich an nichts erinnern. Meine Finger krallten sich unter die Decke, meine Kehle schnürte sich zu. Ich erinnerte mich an alles. Ich erinnerte mich an das Lächeln meines Vaters, als er mir sagte, ich würde eines Tages eine gute Luna sein. I

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD