Kapitel 58 Ethans Sicht Reed und sein Team arbeiteten schnell. Sie legten einen intravenösen Zugang, drückten Verbände auf ihre Wunden und überprüften Puls und Atmung. Jede Sekunde fühlte sich wie eine Ewigkeit an. „Der Blutdruck sinkt!“, rief ein Sanitäter. „Hängt noch einen Beatmungsbeutel auf!“, befahl Reed. „Und holt die Trage! Wir müssen sie sofort transportieren.“ Sie hoben Maurice so vorsichtig wie möglich auf die Trage. Trotzdem reagierte sie nicht. Sie gab keinen Laut von sich. Das beunruhigte mich mehr als alles andere. „Wird sie es schaffen?“, fragte ich mit rauer Stimme. Reed sah mir kurz in die Augen. „Ich weiß es nicht. Wir müssen sie ins Krankenhaus bringen.“ Sie luden Maurice in den Krankenwagen. Ich versuchte, hinterherzuklettern. Reed versperrte mir den Weg. „Nu

