Kapitel 29 Maurices Sicht „Bist du bereit?“ „Ja … ich glaube schon.“ Ethan und ich standen hinter dem Herrenhaus und blickten in den stillen Wald. Das Mondlicht war nicht zu hell, gerade hell genug, um uns gut sehen zu können. Mein Herz raste, nicht aus Angst, sondern weil sich die Verwandlung neben ihm seltsam persönlich anfühlte. Ein Lauf in Wolfsgestalt war nichts, was Wölfe beiläufig taten. Ethan sah mich wieder an. „Wenn du dich unwohl fühlst, sag Bescheid, wir können jederzeit aufhören.“ „Alles gut“, sagte ich. „Lass uns einfach … laufen. Ich brauche es.“ Er sprach nur einmal, und sein Blick wurde weicher, wahrscheinlich ohne dass er es selbst bemerkte. „Dann lass uns verwandeln.“ Ich atmete ein, ließ meinen Wolf erwachen, und mein Körper verwandelte sich geschmeidig. Kn

