Kapitel 100 Maurices Sicht Der Tag begann viel zu ruhig. Ich wachte spät auf, weil mir der Körper vom Training der letzten Nacht noch weh tat. Mein Arm fühlte sich steif an, aber Reed hatte gesagt, er würde gut heilen. Ich lag eine Weile im Bett, starrte an die Decke und lauschte den Geräuschen, die im Herrenhaus langsam erwachten. Diener bewegten Türen, öffneten sich, Stimmen in der Ferne. Ethan war schon weg. Das war normal; er ging normalerweise früh zu Inspektionen. Trotzdem fühlte sich die Leere neben mir lauter an, als sie sollte. Ich zog mich langsam an, schlüpfte in eine dunkle Hose und ein langärmeliges Hemd. Ich band meine Haare zusammen und warf einen letzten Blick in den Spiegel, bevor ich mich abwandte. Ich fühlte mich in letzter Zeit nicht wie ich selbst, zu wachsam, zu

