Kapitel 23 Maurices Sicht „Maurice, du solltest dich ausruhen.“ „Ich bin nicht müde.“ „Du bist die ganze Zeit wach.“ „Du auch, Ethan.“ Er atmete scharf aus, sichtlich frustriert, widersprach aber nicht mehr. Ich saß am Ende des Sofas, die Arme fest verschränkt, und versuchte, meine Gedanken zu beruhigen. Doch es war zu spät. Sobald ich die Augen schloss, tauchte dasselbe Bild wieder vor meinem inneren Auge auf. Es war dieser Mann vom Halbmond-Rudel, der mich vorhin erkannt hatte. Derjenige, der mich verfolgt hatte, der niemals das Gebiet von Schattenfang hätte betreten dürfen. Warum war er hier? Wer hatte ihn geschickt? Wie hatte er die Grenze unbemerkt überquert? Mein Atem stockte, und ich presste mir die Hand an die Stirn. Ethan bemerkte es sofort. „Worüber denkst du nach?“, f

