Graces Sicht Die Worte hingen in der Luft. Grace war sich nicht sicher, ob er eine Antwort erwartete. Denn seine Formulierung klang eher nach einer Forderung als nach einer Frage. „Verheiratet?“ Ich starrte Hunter an. „Das kann doch nicht dein Ernst sein.“ Sein Gesichtsausdruck veränderte sich nicht. „Doch.“ Er streckte die Hand aus, als wollte er mich berühren, aber ich stand langsam auf und schaffte Abstand zwischen uns. Ich musste nachdenken. Atmen. Wenn er mich berührte, konnte ich nicht mehr klar denken. „Deine Frau … meine Schwester ist gerade gestorben. Wir haben sie gerade beerdigt. Und du machst mir einen Antrag?“ Hunters Kiefer verhärtete sich. „Hier geht es nicht um Romantik, Grace. Es geht um Vernunft. Um das Beste für das Baby.“ „Vernunft“, wiederholte ich, das Wort klan

