Hunters Sicht Ich schreckte schweißgebadet hoch. Der Traum war so lebhaft gewesen … Grace unter mir, ihre Augen verdunkelten sich, als ich in sie eindrang, ihre Lippen formten meinen Namen. Ich setzte mich auf und blickte auf Helenas schlafende Gestalt neben mir. Scham überflutete mich in heißen Wellen. Was zum Teufel war nur los mit mir? Letzte Nacht war ich bei meiner Frau gewesen, aber in meiner Vorstellung war es ihre Schwester gewesen. Und jetzt verrieten mich sogar meine Träume. Ich schlüpfte leise aus dem Bett und ging duschen. Das kalte Wasser konnte weder die Schuldgefühle noch die Nachwirkungen meines Traums vertreiben. Ich hatte mir nach letzter Nacht geschworen, diese Gefühle in den Griff zu bekommen. Dass ich der Ehemann sein würde, den Helena verdiente, der Mann, der ich

