Kapitel 29

1679 Words

Graces Sicht Max’ Wohnung überraschte mich. Keine schicke Junggesellenbude – stattdessen warme Farben, richtige Bücherregale, gerahmte Bilder, die nicht einfach nur teuer waren, um teuer zu sein. Es fühlte sich wie ein Zuhause an. Ich hatte Max’ Einladung angenommen. Helena war heute Abend nicht da und Hunter musste wieder lange arbeiten. Ich hatte keine Lust, schon wieder allein in Hunters und Helenas großem Haus zu Abend zu essen. „Wein?“, fragte er und ging schon in die Küche. „Bitte.“ Ich folgte ihm und sah ihm zu, wie er eine Flasche auswählte. Er wirkte selbstsicher und gelassen. Er wusste, wer er war. Ich wünschte, ich könnte das Gleiche von mir behaupten. „Du denkst schon wieder zu viel nach“, sagte Max und reichte mir ein Glas. Sein Lächeln war aufrichtig, seine Augenwinkel

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD