Kapitel 3-1

2035 Words

Kapitel 3 Der Erdboden empfängt mich nicht gerade freundlich. Die Abneigung ist gegenseitig. Beim Aufprall schießt mir ein stechender Schmerz durch den rechten Knöchel. Ich merke, wie dort drin etwas zerreißt. Nicht gut. Irgendwie hat die Botschaft aber meinen übrigen Körper noch nicht erreicht, ich versuche, von der Hütte wegzulaufen, aber mein Bein versagt den Dienst, und ich lande im Schnee. Völlig frustriert, schlage ich mit der Faust in die lockeren Flocken. Sie hätten eigentlich meinen Sturz abfedern sollen. Der Schmerz treibt mir die Tränen in die Augen, die sofort zu kleinen Eiszapfen an meinen Wimpern erstarren. Etwas Großes fällt neben mir zu Boden und lässt den Schnee aufstieben. Etwas Riesiges. Durch die Schmerzen sehe ich wie durch einen Nebel einen Wikinger an meiner Seite

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