Zwölf. Alex saß im Auto, der Motor war inzwischen verstummt, doch seine Gedanken wurden nur lauter. Er umklammerte das Lenkrad fest und starrte reglos auf das Armaturenbrett, während sein Geist zu dem seltsamen Moment früher am Tag zurückwanderte. Die Frau, die er gesehen hatte – es war nur ein flüchtiger Blick gewesen, doch etwas an ihr war ihm viel zu vertraut erschienen. Ihre Haltung. Ihr Gang. Die Art, wie ihr Haar das Licht einfing. Sein Herz hatte einen Sprung gemacht, ein Echo eines Gefühls, das er sich seit Jahren nicht mehr erlaubt hatte. Konnte sie es wirklich gewesen sein? Isabella? Nein. Das konnte nicht sein. Isabella war fort – seit sechs Jahren. Es gab kein Zurückholen. Und doch hatte dieser winzige Moment des Wiedererkennens ihn zutiefst erschüttert und seinen Geist in ei

