Lunas Perspektive Ich saß still in Kierans Auto und starrte gedankenverloren aus dem Fenster, obwohl ich spürte, wie seine Blicke immer wieder zu mir hinüberglitten. Ich wusste selbst nicht, was in mich gefahren war, dass ich zugestimmt hatte, mit ihm zu kommen. Vielleicht wollte ich einfach nur nicht allein sein. Ich fühlte mich so leer und schwer – zu müde, um in diesem Zustand in den Palast zurückzukehren. Mias Worte über die abgesagte Hochzeit hallten noch in meinem Kopf wider und machten meine Traurigkeit nur noch tiefer. Alles schien auseinanderzufallen – und das alles wegen Victor. Der Mann, von dem ich glaubte, ich könnte eine Zukunft mit ihm aufbauen, stellte sich als Fremder heraus – jemand, der mir die wichtigste Wahrheit über sich verheimlicht hatte. Während das Auto ruhig

