25: Eine Sekunde zu spät

1503 Words

~Samantha Lee~ Ich schaute auf die Uhr auf dem Tisch und spottete. Ich hatte schon über zwei Stunden gewartet, mich gegen meine Kissen gelehnt und so getan, als würde ich ein Lehrbuch lesen, das für mich genauso viel Sinn ergab wie ein Buch in Altgriechisch. Jedes Knarren der Dielen im Flur, jedes entfernte Murmeln ließ mich hochschrecken und mein Herz machte einen dummen kleinen Sprung in meiner Brust. Er hatte gesagt, er würde zurückkommen, aber er war nicht da. Ich warf das Buch beiseite und schwang meine Beine aus dem Bett. Ich wollte kein erbärmliches Mädchen sein, das an der Tür wartete. Ich musste es einfach wissen. Ich schlich mich zu seinem Zimmer, legte mein Ohr an seine Tür und hörte ihn und Claire lachen. „Oh mein Gott, Ty, das hast du doch nicht wirklich gemacht“, kichert

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