Die Nacht war inzwischen spät geworden und der Mond stieg höher im Reich, für einen Moment entstand eine Pause, in der sich alles wie aufgehoben anfühlte. Samuel rückte näher an sie heran, als seine Hände ihre berührten. Zillians Herz raste unkontrollierbar, während ihr Wolf leise in Warnung und Vorahnung heulte. „Ich sollte nicht“, flüstert sie, hin- und hergerissen zwischen Vernunft und Verlangen. Samuels Augen hielten ihre, stürmisch und unerbittlich. „Du kannst mir vertrauen“, sagt er mit tiefer Stimme, beinahe wie eine Liebkosung. „Ich bin für dich da. Nicht als dein Retter. Sondern als jemand, der dich wirklich sieht.“ Für einen Moment schienen all ihre Ängste und ihr Schmerz um Killian zu verblassen, und ihr Wolf drängte sich vor — nicht in Vorsicht, sondern in Bedürfnis, im r

