Der Wolf, der an ihrer Seite ging

1220 Words

Dann, leise, in ihr: „Du hasst es, nicht gefürchtet zu werden.“ Zillian versteifte sich. „Du bist wach.“ „Ich habe nie geschlafen.“ Sie schluckte. „Warum hast du mich damals nicht aufgehalten?“ „Weil du mich gebeten hast, nicht zu existieren.“ Die Wahrheit landete sanft, aber sie tat trotzdem weh. In jener Nacht hielten sie irgendwo an und schlugen ihr Lager nahe eines zerbrochenen Obelisken auf, der vor instabilem Qi summte. Catherine bereitete Schutzzauber vor, während Killian den Umkreis absuchte. Zillian hingegen saß im Schneidersitz am Feuer, die Augen geschlossen, nicht meditierend, nicht kultivierend, sondern lauschend. „Atme mit dem Land“, murmelte der Wolf. „Ich weiß nicht, wie.“ „Du hast nie versucht, es zu wissen, weil du stattdessen dominiert hast.“ Ihre Brust zog sich zusamm

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD