Keine Käfige mehr

1491 Words

„Wach.“ befahl es. Unmittelbar nach dem Befehl spürte sie ein warmes Licht, das sich durch die Dunkelheit schnitt, und sie keuchte. Plötzlich schwebte sie in einem leuchtenden Nichts, ihre Füße fanden Boden (weich und moosartig), doch die Welt war farblos und ständig im Wandel. Sie taumelte, hielt sich die schmerzenden Rippen und blickte sich um. „Wo bin ich?“ fragt sie, während die Dunkelheit bei ihrer Stimme erzittert, und aus den Schatten tritt ein Wolf hervor. Es war nicht ihr Wolf. Dieser hier war enorm, sein Fell schimmerte wie mondbeschienenes Silber, mit goldenen Streifen, die sich durch seine Mähne zogen. Seine Augen waren uraltes Bernstein und schienen direkt in Zillians Seele zu blicken. Zillian erstarrte, als er sich ihr näherte. Ihre Stimme brach, als sie stotterte: „D

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