SIEBENUNDVIERZIG PORT ARANSAS, TEXAS 15. Oktober 2013 „Es ist so schön, dass ihr nahe genug wohnt, um einen Tagesbesuch bei uns zu machen“, sagte Julie. „Obwohl ich es mich überhaupt nicht freut, dass Nick bei der Arbeit gebraucht wird.“ Sie zog mit einem Haarband ihr kurzes, dunkles Haar nach hinten. Damit und mit dem Strahlen in den Augen, wenn sie ihren Enkel ansah, sah sie aus wie vierzig, nicht wie sechzig. Es war gut, dass sie Nicks Ausrede geschluckt hatte. Ich wollte nicht, dass sie sich Sorgen machte. Ich versuchte, mich dazu zu zwingen, genauso munter wie sie zu sein. „Mich auch nicht!“ Da waren nur wir und Oso. Kurt, Chefkapitän der Fahrrinne, war noch in der Schicht. Julie gab heute keinen Unterricht, also würden keine Schüler ins Haus kommen. Ich wünschte, es wäre so, d

