Der Morgen war klar und kalt, als Luan mit Kael durch den Wald lief. Sie hatten das Lager früh verlassen, um zu patrouillieren, doch die Stille um sie herum war so friedlich, dass es schwer vorstellbar war, dass noch vor wenigen Tagen ein Krieg getobt hatte. »Die Welt fühlt sich anders an«, sagte Luan leise, als sie einen schmalen Pfad entlanggingen. Kael nickte, ohne ihn anzusehen. »Das Gleichgewicht ist wiederhergestellt. Zumindest vorerst. Aber du weißt, wie zerbrechlich es ist.« Luan blieb stehen, sein Blick wanderte durch die Bäume. »Ja. Und ich weiß, dass es meine Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass es so bleibt.« Kael sah ihn an, sein Blick war prüfend, aber auch voller Stolz. »Du bist bereit, Junge. Mehr als ich je gedacht hätte.« Als sie ins Lager zurückkehrten, erwartete Nina si

