~ Seraphina ~ Er starrte mich an, Sekunden lang, dann überbrückte er die Distanz zwischen uns und pinnte mich fest. Sein Atem war heiß an meinem Mund, seine Augen dunkel vor etwas, das zwischen Beherrschung und Hingabe zitterte. „Ich habe zu lange gewartet“, raunte er, jedes Wort rau vor Hunger. „Sag das Wort, Seraphina.“ Der Vertrag, die Regeln, die Spiele, die wir gespielt hatten, um uns im Zaum zu halten – alles zersplitterte in diesem Herzschlag in mir. „Scheiß auf den Vertrag“, flüsterte ich, umklammerte sein Kinn und starrte in diese brennenden Augen. „Du besitzt mich.“ Seine Wut wurde von dem Kuss verschlungen, der folgte – wild und bebend, als hätte er jahrelang gehungert. Natürlich hatte er das. Seine Hände waren überall – an meiner Taille, in meinen Haaren, tiefer gleitend,

