Kapitel Dreiundzwanzig Eine Frau – Bernards Frau – packt wütend einen Koffer. »Geh nicht.« Bernard zieht an seinem unordentlichen Bart, sein Haar ist zerzaust und sein Gesicht müde. »Bitte nicht.« »So kann ich nicht leben«, sagt sie, ohne ihn anzusehen. »Dieser Mörder ist dir wichtiger als ich oder deine lebende Tochter.« Ein Mörder? Wie schade. Klingt, als ob die Entführung, deren Zeuge ich war, auf die schlimmstmögliche Weise endete. Bernards Hände ballen sich zu Fäusten, aber anstatt seine Frau anzuschreien – oder Schlimmeres – dreht er sich auf den Fersen um und knallt die Tür hinter sich so fest zu, dass sie fast aus den Angeln fliegt. Er stürmt in sein Büro, wo ich das Ausmaß seiner Besessenheit sehen kann. Der Ort ist komplett mit Zeitungsausschnitten bedeckt. An der Wand hä

