Kapitel 32 – Der Kampf der Blutlinien

1084 Words

Die Luft im Kerker bebte. Runen an den Wänden glühten stärker, als hätten sie gespürt, dass sich zwei Mächte gegenüberstanden, deren Kräfte weit über das Normale hinausgingen. Adrian stand in der Mitte des Raumes, seine Brust hob und senkte sich, seine Augen leuchteten in silbernem Glanz. Hinter ihm sammelte sich sein Rudel, erschöpft, aber bereit, den letzten Befehl ihres Alphas auszuführen. Vor ihm – der Anführer des feindlichen Rudels. Er war ein Koloss von einem Mann. Über zwei Meter groß, mit breiten Schultern und Muskeln, die selbst unter der dunklen Hautspanne wie Sehnen aus Stahl wirkten. Sein Fell, dort wo es sich über seine Arme und Brust erstreckte, war schwarz wie Pech und von alten Narben durchzogen, als hätte er in dutzenden Schlachten gekämpft und nie verloren. Seine Augen

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